• Leichtgewichtig im Vergleich zu Nassbau
  • Beschränkter Aufbauhöhe
  • Feuerbeständig 30-60 min
  • Akustische Leistung 12 dBa

Trockenbau statt Nassbau, warum?

Vorteile eines Trockenbau-Bodensystems

Trockenzeiten, Feuchtigkeitsbelastung des Gebäudes während der Bauphase und das Gesamtgewicht sind oft entscheidend für die Wahl eines Trockenbau-Bodensystems. Zusätzlich zu diesen Überlegungen besteht ein weiterer Vorteil darin, dass Trockenbausysteme häufig zu weniger Baumängeln führen, indem Elemente nur auf der Baustelle zusammengefügt werden. Hierdurch ist das Auftreten etwaiger Schallbrücken nahezu ausgeschlossen. Auch die Bodenelemente aus fermacell mit Filzisolierschicht erfüllen die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Baustoffen. Moderner Filz besteht hauptsächlich aus Fasern (gebrauchter) Kleidung, ergänzt durch andere Textilfasern wie z.B. Teppich.

JK fermafloor ist eine Kooperation dreier Partner, wobei zwei Systeme entwickelt wurden, dei durch Tests belegt wurden. Neben der Systemgarantie ist Uzin Utz in der Lage auf diese beiden Systeme eine umfassende Garantie zu geben, vorausgesetzt, dass die vorgegebene Vorgehensweise/Verarbeitung uneingeschränkt eingehalten wird. Die Böden dürfen nur nach den beiden zugelassenen Systemen, oder nach einem maßgeschneiderten Gutachten von Uzin Utz, bearbeitet werden.

Für den Einbau von fermacell Bodenelementen ist es erforderlich, dass die Bodenelemente komplett auf einem tragfähigen Untergrund aufliegen, da sie nicht für eine Auskragung geeignet sind. Der Untergrund sollte darüber hinaus trocken und eben sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter download „fermacell Bodensysteme: Verarbeitungsanleitung“.

Um die Bodenelemente zu verlegen arbeitet fermacell mit anerkannten fermacell Experten zusammen, die die Montage gemäß den geltenden Richtlinien übernehmen können.

 

Option A: JK Dichtmasse

Fertigstellung mit 2-Komponenten-Versiegelungsschicht auf Epoxidharzbasis

Die grundlegende Struktur ist für beide Optionen gleich. Bei Option A werden die Heizungsrohre im Erdgeschoss mit der funktionalen JK DIchtmasse abgedichtet, die für die Befestigung der Rohre und eine harte Zwischenschicht sorgt. Nach diesem Schritt muss das Fußbodensystem entweder in Übereinstimmung mit den JK fermafloor-Vorschriften mit einem von Uzin Utz Niederlande empfohlenen Primer und einer Ausgleichsmasse fertiggestellt werden, oder durch individuelle Beratung. Danach kann mit den richtigen Zusatzstoffen einer der für JK fermafloor zugelassenen geschmackvollen Bodenbeläge aufgebracht werden.

– Feuerbeständigkeit: 30 Minuten

Option B: JK fermafloor Mörtel mit Deckplatte

Fertigstellung mit einer 10 [mm] Druckverteilungsplatte

Die grundlegende Struktur ist für beide Optionen gleich. Bei Option B wird, nachdem die Fußbodenheizungsrohre geschliffen wurde, zuerst eine Schicht JK fermafloor Primer vor dem Verkleben aufgebracht. Danach wird die 10 [mm] Deckplatte von fermacell mit dem speziell entwickelten JK fermafloor Mörtel verklebt, der auch die Fußbodenheizungsrohre fixiert. Sofern erforderlich, kann diese Option daneben noch mit einer für die Gipsfaserplatten geeigneten fermacell Ausgleichsschicht versehen werden. Danach kann mit dem richtigen Zusatzstoffen einer der für JK fermafloor zugelassenen geschmackvollen Bodenbeläge aufgebracht werden.

– Feuerbeständigkeit: 60 Minuten

Zertifiziert

Das Bodensystem ist sowohl strukturell als auch energetisch fixiert. Als Liefersystem hat das anerkanntes Forschungslabor WTP in Berlin die Freigabe bestimmt. JK ist für die Bodenheizung DIN CERTCO zertifiziert. Auf Basis einer Holzbalkenschicht ohne Decke ist die Kontaktschallerbesserung ∆ LW von ca. 20-22 [dB] und somit im Geschossbau gut anwendbar (Bodenelement 2E26). Das System in Kombination mit einer elastisch abgehängten Decke erfüllt alle Anforderungen, die an einen Neubau gestellt werden. Das System hat eine Feuerbeständigkeit von 30-60 Minuten und eine Minimale Installationshöhe. Das Bodensystem ist durch die Möglichkeit des Nachschleifens sehr flexibel.